GS_ProfDrAkkermann_3299.JPG

Siegfried Akkermann

Schriftsteller · DRK-Präsident A.D. · Institutsdirektor A.D.

Seien Sie willkommen auf meiner Homepage!


Nunmehr seit Längerem in meinem neunten Lebensjahrzehnt angelangt, bemühe ich mich seit etwa 20 Jahren, das von mir in meinem inzwischen langen und bewegten Leben Erfahrene und Erlebte meiner Nachwelt zu vermitteln. Zwei von mir veröffentlichte Erinnerungsbücher werden Ihnen durch diese Homepage für volltextliche und unentgeltliche Lektüre zugänglich gemacht.
 

Nutzen Sie bitte hierfür die betreffenden Buttons dieser Homepage.

GS_ProfDrAkkermann_3286A.JPG
​Nun, in Kürze, zu meinem „Curiculum vitae“.


Ich bin im Jahr 1935 - am 19. Februar - zur Welt gekommen, in der nordlitauischen Stadt Siauliai, die von uns Deutschbalten „Schaulen“ genannt wurde. Wir - d. h., meine Familie - waren damals lettische Staatsbürger, weil mein Vater einer seit Jahrhunderten in der alten Hansestadt Riga ansässigen deutschen Handwerker- und Kaufmanns- Familie entstammte, erst Ende der 20er Jahre Werkmeister der größten Textilfabrik Litauens geworden war. Meine Mutter war Lehrerin an der „Deutschen Schule in Schaulen“.

 

Kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieges siedelten wir nach Deutschland um, erlangten im Dezember 1939 die Deutsche Staatsbürgerschaft. In den ersten Jahren nach unserer Einbürgerung lebte ich kurze Zeit in Ückeritz auf Usedom, dann - bis 1944 - in der polnischen Großstadt Lodz, damals in „Litzmannstadt“ umgetauft und in das Deutsche Reich eingegliedert. Im Sommer 1944 wurden meine Großmutter und ich nach Mecklenburg evakuiert, wo ich - im Ostseebad Kühlungsborn - am 2. Mai 1945 auch den Einmarsch der Sowjetarmee und die für uns Deutsche sehr schwere Nachkriegszeit erlebte. All' dies' wird im „Jenseits von Riga“ betitelten Buch von mir reflektiert.


In Kühlungsborn legte ich 1953 mein Abitur ab, studierte dann bis 1958 an der Universität Rostock Medizin, promovierte dort ein Jahr später zum „Dr. med.“ Nach ärztlichen Tätigkeiten an Rostocker Universitätskliniken wurde ich - für Jahrzehnte - ein Angehöriger des „Instituts für Hygiene der Universität Rostock“, ab 1975 mit dem Status eines Professors.
 

Seit 1953 Rettunsschwimmer und Rot- Kreuz- Mitglied, wählte mich 1981 ein Rot- Kreuz- Kongress, statutengerecht, zum „Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes der DDR“. Wenig später, im Herbst des gleichen Jahres, erlangte ich auf einem Weltkongress des Internationalen Roten Kreuzes das Amt eines „Vizepräsidenten der Kommission für Gesundheit und soziale Dienste der Liga der Gesellschaften vom Roten Kreut und Roten Halbmond“, welches ich bis Oktober 1989 innehatte.
 

Kurz zuvor hatte ich die Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau absolviert. Ein hiermit im Zusammenhang stehender einjähriger Aufenthalt in Moskau ist Gegenstand meiner Ihnen hier zur Lektüre offerierten „Moskauer Notizen“.
Nach dem Ende meiner DRK- Präsidentschaft im Jahr 1987 nahm ich wieder meine Tätigkeit an der Rostocker Universität auf, als Direktor des Instituts für Sozialhygiene. Schließlich ließ ich mich jedoch als Kassenarzt nieder, in Reddelich bei Bad Doberan.

 

Ein Jahrzehnt später, als 68- Jähriger, beendete ich jegliche berufliche Tätigkeit. Und schreibe Bücher, vorzugsweise Erinnerungsbücher.
 

Wenn selbige auch Ihre Aufmerksamkeit finden könnten, würde mich dieses sehr freuen.

 

 


Ihr Siegfried Akkermann.

Akkermann_Unterschrift.jpg
 

Jenseits von Riga

Familien- und Kindheitserinnerungen eines Deutschbalten
Von Schaulen nach Kühlungsborn

Jenseits von Riga.jpg

Nach einem bewegten Arbeitsleben als Arzt, Wissenschaftler und Inhaber höchster Rot-Kreuz-Ämter hat mein Vater OMR Prof. Dr. med. habil. Siegfried Akkermann – nunmehr 70-jährig – die Geschichte unserer Familie und seiner Kindheit zu Papier gebracht. Die Familiensaga beginnt Ende des vorvergangenen Jahrhunderts in der Baltenmetropole Riga, führt über St. Petersburg – Zarenhauptstadt und Zentrum der russischen Revolution von 1917 –, über Schaulen in Litauen und die polnische Großstadt Lodz in das mecklenburgische Ostseebad Kühlungsborn. In Mecklenburg hat unsere deutschbaltische Familie – über Jahrhunderte fest im Baltikum verankert – in den schweren Jahren nach 1945 einen Neuanfang, endlich eine neue Heimat gefunden.


Der kürzliche EU-Beitritt der baltischen Staaten dürfte diesem Werk Aktualität verleihen.

Dr. med. Nils Akkermann

Buch kaufen? Bitte hier klicken: ISBN: 978-3-938347-70-6 · Lexikus Verlag – Edition Godewind · 15,66 €

 

Moskauer Notizen

Über ein Welt-Imperium am Vorabend seines Untergangs

Moskauer Notizen.jpg

Zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts vollzog sich ein welthistorisch bedeutsames Ereignis: Die russisch dominierte Sowjetunion, jahrzehntelang von der gesamten westlichen Welt als ebenbürtige Supermacht respektiert, gar gefürchtet, löste sich in einer überraschenden Implosion auf und zerfiel in diverse Nachfolgestaaten. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich das einstige Zentrum des Imperiums, organisiert als „Russische Föderation", wieder zu einem beachtlichen Machtfaktor entwickelt, das seine Ansprüche unverblümt artikuliert, wie zuletzt in der Auseinandersetzung mit der Ukraine auch unter Einsatz kriegerischer Mittel. Auf dem Hintergrund eines längeren Aufenthalts in der russischen Hauptstadt von 1979-1980 erzählt Siegfried Akkermann in seinen „Moskauer Notizen" die Vorgeschichte des Zerfalls der Sowjetunion seit der Oktoberrevolution von 1917. Verbunden wird dies mit Alltagsbeobachtungen aus der Innensicht der russischen Gesellschaft, die auf eindringliche Weise ihren inneren Erosionsprozess dokumentieren. Zugleich bieten sie indirekt Erklärungsmuster für das wiedererwachte Selbstbewusstsein und die aktuelle Entwicklung im heutigen Russland als Menetekel einer erneuten politischen Zeitenwende in Europa.

Buch kaufen? Bitte hier klicken: ISBN: 978-3-487-15340-7 · Georg Olms Verlag ·  19,80 €

 
Weitere Veröffentlichungen

Im Zeichen des Roten Kreuzes

Die Achtzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts waren das letzte Jahrzehnt, das durch eine waffenstarrende, zeitweise der Apokalypse nahe ideologisch-politische Konfrontation geprägt war. Heutzutage ist sie glücklicherweise Vergangenheit und unter dem Begriff des „Kalten Krieges zwischen Ost und West“ in die Geschichtsschreibung eingegangen.
Die weltweite Bewegung des „Roten Kreuzes und Roten Halbmondes“ hatte sich damals zu einer der bedeutendsten Kräfte im Kampf um Frieden und Entspannung entwickelt, selten im Vordergrund der großen politischen Bühne agierend, eher – doch sehr ergebnisreich – in deren Hintergrund. Der Autor Siegfried Akkermann, von 1981 bis 1987 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes der DDR und auch in verschiedenen Funktionen des Internationalen Roten Kreuzes aktiv, skizziert im vorliegenden Buch – ausgehend von verschiedenen Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte von Ferdinand Marcos bis Erich Honecker – aus der Sicht eines Rot-Kreuz-Akteurs plastisch die damalige globale und die deutsche gesellschaftspolitische Szene.

Buch kaufen? Bitte hier klicken:

ISBN: 978-3-487-08528-9 · Georg Olms Verlag ·  19,80 €

Im Zeichen des Roten Kreuzes.jpg
 
Empfehlungen

Lieder, Chansons und Mantras von Ines Witt

 

Ines Witt, geborene Rostockerin, gestandene Mecklenburgerin, mit Wurzeln auch im Baltikum und in Ostpreußen, Ehefrau und Mutter, ist eine sehr bemerkenswerte Schöpferin und Interpretin zeitgemäßer Lyrik. Drücken Sie bitte folgende Buttons, um einen persönlichen Zugang zu ihr zu finden.